Engmaschige Heunetze

Liebe Kunden,

mein Lager platzt aus allen Nähten und ich konzentriere mich nun immer stärker auf meine speziellen Sapodoris-Produkte. Ich bitte also um Verständnis, dass ich die Heunetze auf dieser Seite  nur noch abverkaufe und ausverkaufte Sorten nun nicht mehr nachordere.

Pferde brauchen lange Fresszeiten, um gesund bleiben zu können. Aber nicht immer ist es so einfach, den Pferden diese ausreichend langen Fresszeiten zu bieten. Bei unkontrolliert freiem Zugang zum Heu werden viele unserer Freizeitpferde einfach zu dick. Abhilfe können engmaschige Heunetze schaffen!

 

Was ist zu beachten?

 

Die Heunetze sind aus sehr stabilen Material gewebt. Das bedeutet, dass es keine Sollbruchstellen gibt. Achten Sie also immer auf die Sicherheit Ihrer Pferde!

 

-Heunetze so anbringen, dass die Pferde nirgends hängenbleiben können.

 

-Die Maschen müssen kleiner als der Huf des Pferde / Ponys sein

 

-Beschlagene Pferde können u.U. mit den Eisen in den Netzen hängenbleiben und können sich nicht befreien. Es gibt keine   Sollbruchstellen, das Netz ist äußerst reißfest!

 

-Kontrollieren Sie die Netze täglich! Die Netze sind zwar sehr reißfest, aber manche Pferde schaffen es dennoch, Löcher in die Netze zu beißen. Flicken Sie diese sofort! Werden die Löcher größer, könnten die Pferde mit Huf oder Kopf darin hängenbleiben

 

-Hängen Sie die Heunetze so auf, dass die Unterkante sich im ungefüllten Zustand ca. eine handbreit über dem Boden befindet.

 

 

-Achten Sie darauf, dass die Säcke  gut verschlossen sind, damit das Pferd nicht von oben seinen Kopf hineinstecken kann

 

Welche und wieviele Netze brauche ich?

 

Generell sollte man darauf achten, ca. ein drittel mehr Fressplatz mehr anzubieten, als Pferde in der Gruppe leben. Einen Heusack zähle ich als einen Fressplatz. Im Zweifelsfall bitte immer lieber einen Heusack zu viel als einen zu wenig aufhängen! Das Fressen sollte für kein Pferd in der Herde Stress bedeuten, alle sollten die Möglichkeit haben, entspannt mit genügend Individualabstand fressen zu können. Aus diesem Grund favorisiere ich eher viele einzelne Fressplätze (also einzelne Heusäcke) als einen großen Platz (also Heuraufe oder Großraumheunetz). Verstehen sich die Pferde gut, fressen auch durchaus 2 oder 3 Pferde an einem Heusack. Viele einzelne Fressplätze bieten aber nicht nur den Vorteil, dass alle Pferde problemlos einen Platz ergattern können, es bringt auch viel Bewegung in die Gruppe! Die Pferde werden immer einmal hin und her wechseln und nicht über Stunden an einer Stelle (der Raufe) stehenbleiben.

 

Bei der Auswahl der Maschenweite sollte man schauen, wie geübt die Pferde schon im Fressen aus Heunetzen sind. Auch hier gilt: Fressen darf nicht in Stress ausarten! Für vollkommen ungeübte Pferde ist schon die Maschenweite 4,5 x 4,5 cm eine evtl. zu große Herausforderung. Denn beachten Sie bitte: Die Angabe der Maschenweite bezieht sich nicht auf die Größe der "Öffnung" der Maschen sondern wird gerechnet von Kordelmitte zu Kordelmitte (bei der 3 x 3 cm Maschenweite ist also die Öffnung 2,6 x 2,6 cm groß) . Ungeübte Pferde benötigen also vermutlich übergangsweise eine etwas größere Maschenweite. Die Maschenweite 3 x 3 cm ist geeignet für wahre Heunetzprofis. Und wie man auf dem Foto oben sieht, kommen auch große Tinkermäuler prima mit solchen engen Maschen zurecht (meine Pferde kommen inzwischen viel zu gut damit zurecht!), wenn sie daran gewöhnt sind.

 

Wenn Sie beobachten, dass die jeweilige Maschenweite inzwischen keine Fresszeitverlängerung mehr bedeutet (das geht bei manchen Pferden erstaunlich schnell, bei anderen behält das Netz dauerhaft den fresszeitverlängernden Effekt), macht es Sinn, auf eine engere Maschenweite umzustellen. Diese Umstellung sollte jedoch immer erst einmal schrittweise stattfinden. Bieten Sie einen Teil des Heus erst noch in Netzen der gewohnten Maschenweite an und nehmen schon engmaschigere Netze dazu. Nach und nach stellen Sie so auf engere Maschenweite um, um die Fresszeiten wieder zu verlängern.

 

Bei Pferden, denen das Fressen aus engaschigen Netzen schwer fällt und die dann nach Fresspausen ungeduldig und hektisch werden, geben Sie bitte für den "größten Hunger" eine kleine Protion loses Heu zusätzlich. Denn wenn nach einer Fresspause das Fressen zu schwierig für ein Pferd ist, ist der Stress beim Fressen einfach zu groß.

 

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