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Fütterung

Pferdegerechte Fütterung - was ist wichtig?

Es wird sehr viel über Pferdefütterung geschrieben und diskutiert. Die Bandbreite der unterschiedlichen Ansichten und Philosophien ist inzwischen sehr groß, ebenso wie der Futtermittelmarkt immer unübersichtlicher wird.

In meinen Beratungen sehe ich, dass es auf der einen Seite doch recht viele Pferdehalter gibt, die sich bisher kaum mit der Pferdefütterung beschäftigt haben. Dieses Thema scheint so groß und verwirrend, dass manche Menschen kaum noch den Mut haben, sich damit näher auseinander zu setzen.

Gefährliches Eiweiß?

Viele Pferdebesitzer haben Angst vor zu viel Eiweiß im Pferdefutter. Gerade für Robustrassen wird immer wieder empfohlen: Eiweißarm füttern! Für mich war es lange also ebenfalls eine Selbstverständlichkeit, dass meine Tinkerdamen eiweißarm gefüttert werden sollten. Das war quasi Gesetz und daran wurde nicht gerüttelt.

Diverse Krankheiten brachte man mit einer Überversorgung an Protein in Verbindung: Besonders Hufrehe, Sommerekzem und Mauke sollten angeblich durch zu viel Eiweiß begünstigt werden, denn man hatte beobachtet, dass diese Probleme eher auftreten bei einem hohen Angebot an eiweißreichen Futtermitteln (z. B. frische Wiese, früh geerntetes Heu oder Getreide).

Was steckt im Heu?

Das A und O in der Pferdefütterung ist eine gute Raufutterversorgung. Passt diese nicht, so nutzen die besten Ergänzungsfuttermittel nichts. Die Werbung verspricht zwar anderes, aber Fakt ist: Eine schlechte Raufutterversorgung kann ich nicht über Pülverchen hier und da ausgleichen. Ich kann vielleicht Schadensbegrenzung betreiben, aber Probleme, die durch schlechtes oder zu knappes Raufutter entstehen, kann ich nur dadurch beheben, dass ich das Problem beseitige und es besser mache. Die höchste Priorität in der Pferdefütterung hat also immer die Qualität der Raufutterversorgung.

Nur Natur im Futtertrog?

Man liest im Internet immer wieder diverse Artikel über unterschiedlichste Fütterungsphilosophien: Es wird darüber geschrieben, wie schädlich synthetische Futterzusätze seien und bestimmte Inhaltsstoffe in einigen Produkten werden als höchst gefährlich angesehen.  Es wird zu regelmäßigen Entgiftungskuren, Entsäuerungen und der Deckung des Nährstoffbedarfs rein über Kräuter geraten. Die einen lassen die Pferde selber entscheiden, andere berechnen alles akribisch. Und immer wieder die große Unsicherheit: Wie stellt man den Bedarf überhaupt fest?

Was sagt mir die Futtermittel-Deklaration?

Häufig werde ich danach gefragt, was ich von diesem oder jenem Futtermittel halten würde. Das ist für mich jeweils eine sehr unangenehme Situation, denn in erster Linie stehe ich ja für meine eigenen Produkte...

Was mir aber immer wieder dabei auffällt: Viele Pferdeleute haben eine große Scheu vor dem Kleingedruckten auf den verschiedenen Produkten und ignorieren die Deklarationen darum komplett. Dabei ist es gar nicht so schwer, diese Dinge zu lesen! Zumindest eine grobe Einordnung ist meist sehr schnell möglich, wenn man sich erst einmal ein bisschen mit diesen Dingen beschäftigt hat.

Mein Pferd hat Stoffwechsel!

Viele Pferde leiden schon jahrelang unter gesundheitlichen Problemen. Es wurden diverse Tierärzte und Heilpraktiker hinzugezogen, es wurden viele Futtermittel getestet, unterschiedlichste Pflege- und Hausmittel ausprobiert und immer noch ist keine wesentlich Besserung zu bemerken. Das ist natürlich äußerst frustrierend und auch sehr teuer. Und oft lautet die Erklärung dafür: "Das Pferd hat eben ein Stoffwechselproblem."

Wieviel Heu sollte ein Pferd pro Tag bekommen?

Über diese Frage wird viel geschrieben und viel diskutiert. Da ist die Rede von "Nur täglich 24 Stunden Heu zur freien Verfügung ist eine wirklich artgerechte Fütterung!" bis hin zu "Mehr als 1 bis 1,5 kg Heu / 100 kg Körpergewicht darf man nicht füttern, weil das Pferd sonst zu dick wird.". So unterschiedlich wie die Mengenangaben, so unterschiedlich auch die Fütterungsmethoden: Manchen Pferden wird 1-2 x täglich "nach Gefühl" ein Berg Heu in die Box geworfen, für andere Pferde wird genauestens abgewogen und die Ration in möglichst viele kleine Mahlzeiten aufgeteilt, wieder andere haben einfach eine ständig gut gefüllte Heuraufe im Offenstall stehen. Es gibt Futterautomaten, Heunetze, HeuToys, Heukarusells und Heubälle - alles in dem Bestreben, das Pferd so artgerecht wie möglich zu ernähren.

Mein Pferd ist dick!

Leider trifft diese Aussage auf sehr viele Pferde zu, vor allem im Freizeitpferdebereich. Wir alle wissen: Das ist nicht lustig! Dicke Pferde sind alles andere "niedlich", ihre Gesundheit ist stark gefährdet.

Die aus starkem Übergewicht resultierenden gesundheitlichen Probleme möchte ich hier gar nicht aufführen, denn darüber gibt es unzählige Bücher und Artikel. Aber wie fühlt man sich als Besitzer von übergewichten Pferden? Was macht das mit uns?

Mein Pferd wird alt!

Zeit vergeht so schnell! Gefühlt ist es doch gerade erst gewesen, dass unsere Töchter fröhlich mit Cimbria umherzogen, mit ihr und den Fohlen auf der Weide herumtüddelten und einfach eine tolle Zeit hatten!

Nun sind die Kinder längst erwachsen und Cimbria ist eine alte Pferdedame geworden. Viel haben wir in all den Jahren zusammen erlebt: Anfangs haben wir Kurse zusammen besucht, sie hat viele Kinder geduldig auf ihrem Rücken getragen und so einigen Kindern hat sie einen ersten Kontakt zum Pferd ermöglicht.

Was ist dran an den Mineralbars?

Sehr häufig werde ich zu meiner Meinung zu den immer beliebter werdenden Mineralbars gefragt. In diesen sogenannten Mineralbars werden viele verschiedene (vorwiegend mineralstoffreiche) Dinge in einzelnen Trögen zur freien Verfügung angeboten. Dabei wird angenommen, dass die Pferde selber am besten wissen, was sie wann und in welchen Mengen benötigen. Sehr viel wird darüber geschrieben, man liest die begeisterten Kommentare und sieht wirklich wunderbar kreativen Ideen der Mineralbar-Gestaltungen. Das sieht alles toll aus und ich kann absolut verstehen, dass man sich dafür begeistern kann.

Mutterkorn auf der Pferdewiese

Eines Tages im Spätsommer stach es mir plötzlich ins Auge: Da war Mutterkorn an den Wiesengräsern direkt am Rand neben meiner Weide! Von Getreide kannte ich das ja - aber an Wiesengräsern? Darüber hatte ich mir bis dahin noch keine Gedanken gemacht. Also begann ich ein wenig zu recherchieren: Ja, nicht nur Getreide, auch andere Gräser werden von Mutterkorn befallen.

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