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Technologische und sensorische Zusatzstoffe im Futter? Wozu braucht man das? Auch hier schreibe ich nach und nach weiter...

Sensorische Zusatzstoffe / Aromastoffe: 

Einige Pflanzenextrakte werden in Pferdefutter als Aromastoffe genutzt. Aber auch den als Aromastoff genutzen Pflanzenextrakten gehen die besonderen Eigenschaften der jeweiligen Pflanze nicht verloren. 

Artischockenextrakt:
Artischocken enthalten Bitterstoffe und gilt das lipid- und triglyceridsenkend. Traditionell wird Artischocke bei Leberproblemen eingesetzt.

Mariendistelextrakt:
Die Samenschalen der Mariendistel enthalten Silymarin. Silymarin gilt als leberregenerierend und stabilisiert die Phospholipde in der Zellmembran.

Oreganoöl: 
Die meisten Pferde lieben Oregano! Gleichzeitig gilt Oregano als verdauungsfördernd und antimikrobiell wirksam.

Mischung aus Aromastoffen: 
Dies steht auf einigen Sapodoris-Etiketten. Und das kann natürliches vieles sein. Bei Sapodoris ist damit eine Mischung aus Pflanzenextrakten gemeint, die durch ihren sehr hohen Gehalt an Polyphenolen eine antioxidative Wirkung aufweisen. 

 

Technologische Zusatzstoffe:

Lecithine: 
Lecithine gehören zu meinen "Lieblingsstoffen" - sowohl bei der Herstellung von Pflegeprodukten als auch in Futtermittel. Gleichzeitig fällt es mir etwas schwer zu erklären, was es ist. Und in Büchern über Pferdefütterung liest man in der Regel auch nichts über Lecithin. Lecithine (oder Lezithine) werden chemisch als Phosphatidylcholine bezeichnet und zählen zu den Phospholipiden. Sie sind Bestandteil aller Zellmembrane (sind also bei sämtlichen Heilungsprozessen wichtig) und auch in der Schleimschicht auf den Darmzellen ist Lecithin enthalten. Lecithin ist in der natürlichen Nahrung unserer Pferde vor allem in Samen enthalten. 

Kieselgur: 
Das siliciumreiche Kieselgur ist uns wohl allen ein Begriff. Traditionell gibt man Kieselgur (bzw Kieselerde), um das Wachstum von Huf und Haar anzuregen.